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BKP: Was ist Gottes Plan für die Priesterbruderschaft St. Pius X.?

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Vier Bischöfe wurden für die Priesterbruderschaft St. Pius X. geweiht, worauf der Vatikan mit einer tragikomischen Exkommunikation reagierte. Wie sehen die Perspektiven nicht nur für die Bruderschaft, sondern auch für die gesamte katholische Kirche aus? Was ist also Gottes Wille für die Bruderschaft in dieser Situation?

Trotz gewisser Uneinigkeiten und anderer menschlicher Schwächen einiger ihrer Mitglieder gibt Gott der Bruderschaft die Chance, zur Erneuerung der Kirche beizutragen. Leider erkennen viele Mitglieder der Bruderschaft die grundlegende Wahrheit nicht und halten nur an ihrer menschlichen Sichtweise fest. Diese falsche Sichtweise ist die Häresie der Papalatrie, an die sie sich in der Suche nach Sicherheit klammern. Sie glauben sogar, dies werde ihnen das Heil sichern. Doch mit dieser Kritik an der Bruderschaft untergraben wir die Institution des Papsttums nicht, ganz im Gegenteil. Wir weisen auf den wahren und wesentlichen Zweck hin, den Gott dem Papsttum zuschreibt. Die vorrangige und unersetzliche Pflicht des Papstes besteht darin, den Schatz des rettenden Glaubens zu bewahren und die uns durch die Zehn Gebote Gottes und das Evangelium überlieferte göttliche Ordnung zu verteidigen. Wenn man diese Grundlagen des Heils untergräbt, befindet sich in einer offenen Rebellion gegen Gott. Und wenn man in seinem Starrsinn verharrt, wird man verdammt werden.

Neben anderen Häresien hat der Pseudo-Papst Franziskus Bergoglio die Erklärung „Fiducia supplicans“ erlassen, mit der er die himmelschreiende Sünde der Sodomie legalisiert hat. Damit exkommunizierte er sich selbst aus der Kirche und konnte daher nicht ihr Oberhaupt sein. Das ergibt sich eindeutig aus dem Wesen der Heiligen Schrift und der Tradition. Viele Mitglieder der Bruderschaft verstehen dies jedoch nicht und wollen diese grundlegende Wahrheit nicht akzeptieren. Sie verharren in der Häresie der Papalatrie.

Die Kirche befindet sich zurzeit im Zustand der Sedisvakanz. Das ist eine unbestreitbare Tatsache.

Robert Prevost toleriert nicht nur die sodomitische Rebellion gegen Gott und Seine Gebote, sondern fördert sie sogar aktiv. Durch das sodomitische Antievangelium hat er sich gemäß Galater 1,8–9 das Anathema Gottes und die Exkommunikation latae sententiae zugezogen. Ihn als „Heiligen Vater“ zu bezeichnen und sich ihm zu unterwerfen, steht im direkten Widerspruch zur kritischen Vernunft, zu den Lehren der Heiligen Väter und Kirchenlehrer, zur gesamten Geschichte und vor allem im Widerspruch zur Heiligen Schrift.

Leider wird das tödliche Gift der falschen Lehre der Papalatrie auch von Bischof Schneider aus Kasachstan verbreitet. Dabei ist ihm sehr wohl bewusst, dass Robert Prevost mit der Legalisierung der Sünde der Sodomie die Sünde als solche leugnet. Damit leugnet er die Zehn Gebote Gottes sowie die Gebote Christi. Darüber hinaus hebt er auch das Wesen des Glaubensbekenntnisses auf, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, um uns zu erlösen. Wer sich dem von Prevost geförderten Weg unterwirft, wird zum offenkundigen Verräter an Jesus Christus. Deshalb ist es selbstmörderischer Wahnsinn oder spirituelle Schizophrenie, diesen Erzketzer als „Heiligen Vater“ zu bezeichnen.

Schneider schreibt verschiedene Artikel im Geiste der Papalatrie, mit denen er diese Häresie zu verbreiten versucht. Es wäre wahre Buße für Schneider, sich mit sechs Bischöfen als siebten aufgrund ihrer Treue zu den Lehren Christi exkommunizieren zu lassen. Stattdessen zeigt er durch seine Einigkeit mit dem Erzketzer Prevost, dass er die ungültige Exkommunikation der sechs Bischöfe de facto billigt und sie für gültig hält. Die Bemühungen der sechs Bischöfe um die Erneuerung der Kirche stehen in der Tat nicht im Einklang mit dem Weg, den Schneider beschreitet. Mit seinen Theorien wird er die schwachen Mitglieder der Bruderschaft in der Häresie der Papalatrie weiterhin verharren lassen und die interne Uneinigkeit verschärfen, was zu einer vollständigen Spaltung führen wird. Damit führt er seine Anhänger jedoch vom Weg der Treue zu Christus und Seinen Lehren weg. Schneider wird sich weiterhin manipulativ auf die Heilige Schrift berufen, aber nicht im Geiste der Wahrheit. Hinter ihm steht der Geist der Manipulation, der Häresie und der Lüge.

Die Tatsache ist, dass Robert Prevost kein rechtmäßiger Papst ist und die Kirche sich in einem Zustand der Sedisvakanz befindet. Es ist notwendig, vor Gott nach einer Lösung zu suchen. Was ist Gottes Plan für die Priesterbruderschaft in einer Situation, in der es vier neue Bischöfe und eine ungültige Exkommunikation gibt? Unter außergewöhnlichen Umständen gibt es ein außergewöhnliches Verfahren zur Wahl oder Proklamation eines rechtmäßigen Papstes. Das bietet allen aufrichtigen Katholiken, die sich ansonsten in einer ausweglosen Situation befinden, eine Alternative. Diese Alternative ist notwendig, denn der synodale Weg unter dem Regenbogenbanner ist eine Rebellion gegen Gott, die von jenen unterstützt wird, die die Macht im Vatikan an sich gerissen haben.

Ihr fragt euch: Wird es dann ein Doppelpapsttum geben, wie es in der Kirchengeschichte schon mehrmals vorgekommen ist? Nein, ein Doppelpapsttum wird und kann nicht eintreten. Nach der außerordentlichen Wahl wird es nur einen einzigen rechtgläubigen und rechtmäßigen Papst geben. Der gegenwärtige Pseudo-Papst Robert Prevost hat sich durch Gottes Exkommunikation selbst aus der Kirche ausgeschlossen und kann daher nicht ihr Oberhaupt sein. Das ist die Lehre der Kirche.

Doch selbst wenn die Kirche einen rechtmäßigen Papst hat, bedeutet das noch nicht, dass es zu einer geistlichen Erweckung kommen wird. Die Voraussetzung für die Erweckung ist wahre Buße und Bekehrung. Katholiken müssen den falschen synodalen Weg ablehnen und den Weg der Nachfolge Christi einschlagen.

 

+ Elija

Patriarch des Byzantinischen katholischen Patriarchats

+ Methodius, OSBMr                   + Timotheus, OSBMr

Bischöfe-Sekretäre

 

Am 8. Juli 2026

Herunterladen: BKP: Was ist Gottes Plan für die Priesterbruderschaft St. Pius X.? (8.7.2026) 

 

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